IN VORBEREITUNG:
ESEL-KUNST-WANDERUNGEN “Nomaden auf Zeit@landschaft mit tieren”

Kooperationsprojekt mit KünstlerInnen und Galerie(n) und mit regionalen und überregionalen Kooperationspartnern
Stichworte: Esel-Wander-Kunst, Kunst-Esel-Wanderung, Wander-Esel-Kunst, Esel-Kunst-Wanderung, am, mit und durch die Esel, der Esel im und als Kunstwerk, Nomaden auf Zeit!

• Wann: Übers Jahr und in die 4 Jahreszeiten verteilt: Eselwanderungen im Frühling, Sommer, Herbst, Winter (mind. 1x pro JZ, in den 3 freundlicheren Jahreszeiten vielleicht jeweils 2x) Dauer pro Eselkunstwanderung: 1 Wandertag (davon reine Gehzeit ca. 4 1/2 h) Für das gesamte Projekt ist eine Laufzeit über mehrere Jahre angedacht. Die Esel-Kunst-Wanderungen sollen durch die Kontinuität ihrer Wiederholung bei gleichzeitiger Einzigartigkeit jeder Wanderung, regional verankert und überregional wahrnehmbar werden.

• Wo: von Mödling bei Wien über den Anninger nach Gaaden. Erfrischungs- oder Mittagspause in der “Waldrast Krauste Linde” http://kraustelinde.net am Anninger, Wanderziel “Meierei Gaaden” http://www.meierei-gaaden.at in Gaaden. Beide Gastronomen sind bereits “Esel-Kunstfreunde” und wären Kooperationspartner des Projektes. Von Gaaden öffentlicher Bus oder organisiertes Taxi-Shuttle zurück nach Mödling.

• Mit meinen 4 Großesel, Pau (Katalanisch/Andalusischer Hauseselshengst), Paco (Ungarischer Steppenesel) , Franzl (weißer Österreichisch-Ungarischer Barockesel), Annika (Französische Provenceselin) Mit und mitgestaltet von KünstlerInnen und Künstlern. Begleitet von allen, die begleiten möchten oder als Begleitung Teil der Geschichte sind oder es selbst werden möchten.

• Die Esel-Wander-Kunstwerke sind Arbeiten mit und/oder für die Esel und existieren in ihrer zeitlichen Gesamtheit so lange, wie die Wanderung mit den Eseln dauert. Diese Ebene des Formates kann dem Genre poetischer Aktionskunst mit ephemerem Charakter zugeordnet werden. Jeder Wandertag trägt die Handschrift einer anderen KünstlerIn und deren Arbeit. Aktionsobjekte, Dokumente, Relikte, etc. und/oder dafür begleitend oder aus der Zeit mit den Eseln schöpfende, künstlerische Arbeiten leben allerdings weiter und verbleiben in der Regel bei den KünstlerInnen, es sei denn, das jeweilige Wandertags-Projektkonzept sieht Anderes vor. Momentaufnahmen können sodann weniger vergängliche Kunstformate speisen. In den beiden Esel-Kunst-Wanderzielen wiederum, sollen im Einverständnis mit deren Betreibern, sich ständig erweiternde “Kleingalerien” eingerichtet werden, in denen Aktionsbilder, Fotodokumente etc. der bereits stattgefundenen Esel-Wander-Kunst zu sehen sind. Dies vorzugsweise in Zusammenarbeit mit einer, auch im Raum Baden/Mödling regional verankerten Galerie für zeitgenössische Kunst. Dadurch wird Kunst einer Vielzahl von Menschen zugänglich gemacht, die üblicherweise selten oder gar nie eine Galerie oder ein Museum besuchen, aber immerhin das Grüne und oder das Wirtshaus im Grünen suchen und besuchen. Die überregionale Vermittlung der Eselkunst wird durch die, die jeweiligen KünstlerInnen vertretenden Galerien, die das Projekt betreuende Galerie und die angedachte Zusammenarbeit mit passenden Kunstvermittlungsplattformen erreicht.

• Das Projekt gibt den mitwirkenden KünstlerInnen die außergewöhnliche Chance, ihrem künstlerischen Wollen, für und gemeinsam mit wunderbar eigensinnigen und hochintelligenten Tieren Ausdruck zu verleihen und im besten Fall, eigene Inspiration und Wollen durch die bewegende Anwesenheit nichtmenschlichen Lebens verändert zu sehen. Vorgänge, die für alle Mitwirkenden selten erreichbare Ebenen der Wahrnehmung öffnen und durch emotionales Verstehen zur Reflexion der menschlichen Selbstpositionierung im Kosmos der durch den Menschen gepeinigten Natur beitragen können. Die Kunst, als radikales Sprachrohr des Unsagbaren, darf sich dabei mit mittelungsfreudigen Eseln diesen wichtigen Aufgaben widmen und gleichzeitig den Tieren wichtige und zeitgemäße Aufgaben übertragen. Über Jahrtausende war der Esel der Wegbegleiter des Menschen, bevor er in der ökonomisch höher entwickelten Welt praktisch in Vergessenheit geriet und zur Bedeutungslosigkeit herabsank. Folgerichtigerweise sind daher die meisten Großeselrassen akut vom Aussterben bedroht. Dieses Projekt bildet den Anfang einer von mir konzipierten Kleinserie von Kunstformaten, in denen der Esel eine wichtige und tragende Rolle spielt. Schließlich war er es, der für uns Menschen, eine über 5000 Jahre andauernde Zivilisationsgeschichte auf seinem Rücken getragen hat. Ohne die Bereitschaft und den Einsatz der Esel hätte es keine antiken Hochkulturen gegeben. Somit auch nicht die Aktuelle, sofern wir diese als Nachfolgekultur des Vergangenen betrachten wollen.

• Die jeweiligen Esel-Projekte werden von den teilnehmenden KünstlerInnen gemeinsam mit mir als Eselhalter und in Zusammenarbeit mit meinen eselerfahrenen MitarbeiterInnen, die für Tiertraining und für das Gesamte mitverantwortlich zeichnen entwickelt und falls erforderlich, auch vor der eigentlichen Wanderung einstudiert und geübt. Eine Vielzahl an Kunstformaten ist denkbar und auch real möglich. Die Tiere sind umfassend (aus)gebildet, leicht zu motivieren und in verschiedensten Situationen erfahren.

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